PETER PRANDSTETTER

Peter Prandstetter (1925 – 2021)studierte von 1954 bis 1960 an der Akademie der
Bildenden Künste in Wien bei den Professoren Sergius Pauser und Herbert Boeckl.
1960 erhielt er sein Diplom und unterrichtete von 1960 bis 1976 als Kunsterzieher
an Gymnasien und der pädagogischen Akademie in Innsbruck sowie am Institut für
Zeichnen und Malen der Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur in Innsbruck.

1976 wurde er als ordentlicher Hochschulprofessor für Malerei und Grafik an dieHochschule für Musik und darstellende Kunst (heute Universität Mozarteum Salzburg) in Salzburg berufen, wo er bis zu seiner Pensionierung 1993 tätig war.


Zu seiner Lieblingstechnik zählte das Aquarell und die Hinterglasmalerei. In den Jahren 1971 bis 1977 gestaltete er sieben Glasfenster in der spätgotischen Pfarrkirche Heiligkreuz in Hall in Tirol. 1998 gestaltete er die kleinen Fenster der Totenkapelle von Heiligkreuz. 1979 wurde Prandstetter der große Preis der Salzburger Wirtschaft für Grafik zuerkannt.

Seine Werke wurden in vielen Ausstellungen gezeigt. Die wichtigsten Stationen :
1969 Galerie Würthle, Wien
1971 Galerie im Taxispalais in Innsbruck
1974 Galerie Krinzinger, Innsbruck
1979 Museumspavillon in Salzburg und Salzburger Museum Carolino Augusteum
1980 Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz
1990 Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck
1991 Galerie Prisma, Bozen,
1998 Burg Hasegg, Hall in Tirol
1999 Kunstpavillon Innsbruck
2015 CODA im Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck