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Gustav Bechler
"Vorfrühling im Achenseegebiet"
1928
Öl auf Leinwand

Gustav Bechler

Gustav Bechler geboren am 1. August 1870 und gestorben am 14. September 1959 in Innsbruck. Er besuchte die 1889/90 die Privatmalschule bei Heinrich Knirr, ab 1891 studierte er an der Münchner Akademie bei Karl Raupp und Paul Hoecker. 1899 war er gemeinsam mit dem Künstler Leo Putz Gründungsmitglied der Künstlervereinigung „Scholle“ und Mitarbeiter der Zeitschrift „Jugend“. Im Rahmen der Künstlervereinigung „Scholle“ stellte er seit 1899 regelmäßig seine Werke im Glaspalast aus. Zwischen 1898 und 1905 war er in Steinberg in Tirol tätig und hielt sich abwechselnd dort und in München auf. Später zog er nach Maurach bei Jenbach. Er unternahm Reisen nach Berlin, Leipzig und Dresden. 1900 entstanden die ersten Holzschnitte. 1927 wurde ihm der Professortitel durch die Münchner Akademie verliehen. Bechler war Mitglied der Secession Innsbruck.
Sein Werk umfasst Landschaftsbilder in breitflächiger impressionistischer Malweise. Großteils stammen die Motive aus dem Achenseegebiet mit besonderer Bevorzugung des Winterbildes. Daneben schuf er auf verschiedenen internationalen Ausstellungen, wie 1955 im Tiroler Kunstpavillon oder im Kunstsalon Wertheim in Berlin, prämierte Farbholzschnitte.