Harald Wilberger & Johannes Maria Pittl
Die beiden Künstler HARALD WILBERGER und JOHANNES MARIA PITTL zeigen unter dem Titel „BERGWELTEN“ eine reizvolle Gegenüberstellung ihrer Werke. In den Gebirgsbildern von Harald Wilberger sind es die vielen abgestuften realistischen Brauntöne, die Schattierungen von Graten und Rinnen, die akzentuiert durch die leuchtenden weißen Schneefelder eine besondere Art von Wärme ausstrahlen.
Johannes M. Pittl widmet sich in seiner Malerei der bäuerlichen Architektur – eingebettet in die Tiroler und Südtiroler Landschaft, meist konzentriert auf Bildausschnitte in gedeckten, erdigen Farben und Farbflächen, die durch kräftige Konturen getrennt sind.
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Harald Wilberger, geb. 1967, besuchte die Glasfachschule in Kramsach und arbeitet neben seiner künstlerischen Tätigkeit als Glasgraveur und Glasveredler auch als Maler und Radierer.
Seit über 10 Jahren beschäftigt er sich sehr intensiv mit der Öl-Malerei. Viele seiner Motive befinden sich im Stubaital und im Großraum von Innsbruck. Er legt dabei einen sehr großen Wert auf den Bildaufbau und versteht es, das Spiel von Licht und Schatten in seinen gewählten Bildausschnitten perfekt umzusetzen. Auch seine Farbpalette ist sehr harmonisch – sei es in der Darstellung der Berge, der Landschaft oder der Gehöfte - und entspricht der Farbigkeit der alpinen Bergwelt.
In seinen Gebirgsbildern sind es die vielen abgestuften realistischen Brauntöne, die Schattierungen von Graten und Rinnen, die akzentuiert durch die leuchtenden weißen Schneefelder eine besondere Art von Wärme ausstrahlen.
Johannes Maria Pittl, 1949 geboren, hat die Metallfachschule Fulpmes absolviert und 1971 die Schmiedemeisterprüfung abgelegt. Von 1974 bis 2001 unterrichtete er an der HTL Fulpmes (Höhere Technische Lehranstalt). Seine künstlerische Betätigung gewann in dieser Zeit zunehmend an Bedeutung. Heute blickt er auf weit über 100 Ausstellungen im In- und Ausland zurück. Auch im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck ist Johannes Maria Pittl mit drei Werken vertreten.
Eisen und Stahl in diversen technischen Rohformen wie Rohre oder Vierkant sind bevorzugtes Ausgangsmaterial für Pittl.Seine Ausbildung zum Schmied verschafft ihm die handwerkliche Basis, um daraus Objekte mit starker Ausdruckskraft zu schaffen. Das Spektrum reicht vom kleinen Tischobjekt bis zum Gipfelkreuz am Zuckerhütl. Dieses Projekt hat er gemeinsam mit den Schülern der HTL-Fulpmes umgesetzt. Als Lehrer hat er das Freifach „Kunstschmieden“ in der HTL eingeführt.