MAX SPIELMANN 
 

 



Prof. Max Spielmann (1906 - 1984)

Max Spielmann, geboren 1906 in Innsbruck, besuchte nach der Bundesgewerbeschule in Innsbruck
die Staatliche Schule für Angewandte Kunst in München (12926 - 1930).
Anschließend absolvierte er bis 1939 als Meisterschüler von Prof. Franz Klemmer die Münchner Akademie der Bildenden Künste. Seine besondere Vorliebe galt der Fresco- und Glasmalerei. Bereits während seiner Studienzeit erhielt er Aufträge für Wandgestaltungen.

Während des Zweiten Weltkrieges war Max Spielmann Soldat.
Die Kriegszeit verbrachte er vorwiegend an der Front in Norwegen und Rußland.
In diesen Jahren schuf er eindrucksvolle Zeichnungen, die den Schrecken des Krieges, das Leid und die Not auf beiden Seiten, festhalten.
Einige dieser ergreifenden Bilder faßte er in seinem Buch "Russische Impressionen" zu einem Zeitdokument zusammen, welches er allen, die Augenzeuge dieser Katastrophe waren, ab Freund oder Gegner, widmete.

1945 kehrte Max Spielmann als freischaffender Künstler nach Innsbruck zurück und arbeitete hier als freischaffender Künstler.
Er hatte bereits sehr früh seinen individuellen Stil gefunden, der in den folgenden Jahren aber noch eine Vertiefung und Verdichtung erfuhr.

Neben seinem großen malerischen Oeuvre hinterließ uns der Künstler zahlreiche
und vielfältige Ausgestaltungen religiöser und profaner Räume in allen Ländern des Alpenraumes.
Das Ensemble ergibt in seiner Vielschichtigkeit und in seiner thematischen und kompositionellen Geschlossenheit ein imponierendes Gesamtkunstwerk.

1963 wurde ihm vom österreichischen Bundespräsidenten der Professorentitel verliehen,
1979 von der Deutschen Kunststiftung der Wirtschaft die Pygmalion - Medaille.