Erwin Pendl Dürnstein an der Donau Aquarell 32 x 22 cm web

Erwin Pendl
"Dürnstein an der Donau"
Aquarell
32 x 22 cm

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ERWIN PENDL, geb. 1875 in Wien Schüler des berühmten Hoftheatermalers Hermann Burghart sen, war vor allem als Veduten- und Architekturmaler tätig und bereits 1896 das erste Mal mit Altwiener Architekturaquarellen in einer Ausstellung im Wiener Künstlerhaus vertreten. Er bestritt die Milleniumsausstellung in Budapest und die Schubertausstellung in Wien. Als Mitarbeiter des Kaiserjubiläumsprachtwerkes „Geschichte der Eisenbahnen der Österreich-Ungarischen Monarchie“ und „Die Großindustrie Österreichs“ schuf Pendl über 200 Illustrationen. Er zeichnete für die „Reisezeitung“, für „Alt-Wien“, „Über Land und Meer“, „Buch für alle“, die Festschrift „Wien“, das Buch „Frauenreiz“ u.a.
Von 1897 – 1899 arbeitete Pendl im Auftrag des Gemeinderates der Stadt Wien an einer 24 m2 großen bemalten plastischen Darstellung der Inneren Stadt Wien, die heute im Historischen Museum
der Stadt Wien steht. Erwin Pendl nahm an verschiedensten Ausstellungen teil und erzielte mit seinen Arbeiten große Verkaufserfolge. Viele Arbeiten befinden sich in öffentlichen Museen und Sammlungen: u.a. Moderne Galerie, Museum der Stadt Wien, Albertina, Museum der Stadt Olmütz, Gutenbergmuseum Mainz …

Nach dem wirtschaftlichen und politischen Zusammenbruch am Ende des 1. Weltkriegs begann er die zwei bedeutendsten Arbeiten seines Lebens, an der er zwei Jahrzehnte arbeitete: “Die Geschichte Wiens – eine Unterschriftensammlung“ und „Die Donau durch Österreich“ – eine umfassende Dokumentation in Aquarell, in der er ab 1925 die Donaulandschaften von Passau bis Hainburg malte und zeichnete.

Erwin Pendl war ein technisch großartiger Aquarellist; er verstand es landschaftliche Stimmungen hervorragend wiederzugeben und fand in der Technik der Primamalerei seine wesenseigene Ausdrucksform, in der er durch die Unmittelbarkeit alle Möglichkeiten der Aquarelltechnik ausschöpfen konnte und mittels Farbauftrag die Licht- und Schattenzonen betonte, um eine große Tiefenwirkung zu erzielen.
Panoramaartige Darstellungen wechseln mit Landschaftsausschnitten Donau abwärts und Donau
aufwärts, von Standpunkten südlich und nördlich der Donau. Er malte die Landschaft, die Stadt- und Straßenansichten, Innenhöfe und Plätze, Kirchen, Burgen und Schlösser, ausgestattet mit liebevollen Details in naturgetreuer Genauigkeit. Er hat sich dadurch große Verdienste erworben und viele Motive unsere Städte und Ansiedlungen als malerische Zeichen der Vergangenheit vor dem ‚Vergessenwerden‘ bewahrt. Seine Arbeiten zählen zu einer wichtigen Dokumentation der Geschichte des Donauraumes.